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Sonne, Meer, Gebirge, Aprikosen, Pfirsiche und Kirschen, diverse Weine (Muscat, Maury, Banyuls...) sowie zahlreiche geografische, künstlerische, architektonische und historische Sehenswürdigkeiten machen aus dem Departement Pyrénées-Orientales ein wahres Paradies.

Mitten in dieser wunderbaren Region befindet sich Argelès sur Mer, „La Naturelle“. Der Badeort eignet sich ideal für Familienurlaub und ist stolz auf die ihm verliehenen Gütezeichen „Le Pavillon Bleu“ und „Famille Plus“. Die südlich am Fuß des Gebirgsmassivs Albères gelegene Stadt wird östlich durch das Mittelmeer begrenzt und verfügt über 7 Kilometer Sandstrand. Sandküste, Felsküste, zerklüftete Küstenlandschaften, Grünflächen, Wälder: Argelès-sur-Mer verfügt über einen natürlichen Reichtum, der zu den Vielfältigsten der Region zu zählen ist. Eine Rarität, die von den Einwohnern ebenso wie von den Touristen hochgeschätzt wird und an deren Erhalt die Stadt tagtäglich arbeitet. Das Meeresufer lädt mit einem 12 ha großen Pinienwald und  einer 3 km langen Strandpromenade zum Verweilen und Spazierengehen ein. Im Süden, Richtung Collioure, erwartet Sie ein Fleckchen Paradies namens „Le Racou“ (Ecke in Katalanisch)... Die herrlichen Badebuchten  „Portells“ und „L'Ouille“ - Bindeglieder zur Felsküste - versprechen Ungestörtheit und Ruhe.

Nur einen Windstoß von Argelès entfernt liegt Spanien, das Sie erreichen, indem Sie der Côte Vermeille folgen. Der Weg führt über Collioure und den Wachturm „Tour de la Madeloc“ - ein atemberaubender Aussichtspunkt! -, das Cap Béar, die Bucht von Paulilles, Banyuls sur Mer, Namen über Namen, die freudige Erinnerungen bergen; bis schließlich die sich in das Meer stürzenden Pyrenäen hinter Ihnen liegen und Spanien Sie mit offenen Armen empfängt. Schon bald erreichen Sie Figueras und das Dali-Museum. Und Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens, die nur 180 km von der französisch-spanischen Grenze trennen.

Aber zurück nach Argelès sur Mer und dem katalanischen Museum, dem Naturreservat Mas Larrieu, dem Schlosspark Valmy und den dort untergebrachten Adlern, den traditionellen Sommerfesten und großen musikalischen Ereignissen wie das Musikfestival „Les Déferlantes“. Ein Stadt, die gekonnt Entwicklung des Fremdenverkehrs mit der natürlichen Umgebung, Müßiggang mit ausgelassener Feststimmung vereinigt.

Lassen wir einen Moment die katalanische Küste beiseite und setzen unsere Reise Richtung Westen durch das Hinterland des Roussillons fort. 20 Minuten reichen aus, um über Elne mit ihrem romanischen Kloster die Stadt Perpignan mit ihrem Bahnhof – laut Dali das „Zentrum der Welt“ –  und dem berühmten, aus roten Ziegelsteinen errichteten Castillet zu erreichen. Nördlich führt das Agly-Tal durch Rivesaltes, Heimatstadt des Maréchal Joffre und des Muskatweins. Nur wenige Kilometer entfernt befindet sich die ehemalige französisch-spanische Grenze, heute nur noch erkenntlich an der Festung von Salses. Flussaufwärts geht es dann Richtung Maury, ein Ort berühmt für seine Süßweine. Ein kleiner Abstecher zu unserem Vorfahren, dem 450.000 Jahre alten Mensch von Tautavel. Und weiter geht es mit der Reise nach Saint Paul de Fenouillet, berühmt für sein „Croquant“ genanntes Gebäck, entlang der atemberaubenden Galamus-Schluchten über von Katharer-Schlössern überragten Straßen, bis in das Hochtal der Aude und Ariège.

Das Têt-Tal ist ein anderes äußerst sehenswertes Ausflugsziel ab Perpignan. Thuir mit dem größten Weinfass der Welt, dessen Fassungsvermögen eine Million Liter beträgt. Der malerische Ort Castelnou und sein Schloss in den Ausläufern des Gebirgsmassivs Aspres. Força Réal, Talwächter und Herausforderung für Radfahrer dank einer 18%igen Endsteigung, überragt stolz den Ribéral in 507 m Höhe. Über Ille sur Têt, die Hauptstadt der Pfirsiche, mit ihren majestätisch anmutenden Orgelpfeifen - regelrechte geomorphologische Sehenswürdigkeit -, geht es Richtung Conflent mit seinen bezaubernden romanischen Bauwerken wie z.B. die Abteien von Saint Martin du Canigou, Saint Michel de Cuxa und das Priorat von Serrabonne. Der würdevoll emporragende Canigou imponiert durch seine Größe. Nur wer vom Chalet des Cortalets aus diesen „heiligen Berg“, dessen höchster Punkt bei 2.784 m liegt, erklommen hat - insbesondere am 22. Juni im Zusammenhang mit dem Johannistag -, darf sich guten Gewissens Katalane nennen. Weiter geht es nach Villefranche de Conflent. Die Festung Libéria oberhalb dieser mittelalterlichen Stadt sowie Mont Louis bieten Gelegenheit, Befestigungsanlagen zu besichtigen, die nach den Plänen des berühmten, unter Ludwig XIV. wirkenden Militärarchitekten Vauban errichtet wurden. Villefranche de Conflent ist zudem Ausgangspunkt des „Petit Train Jaune“, ein beliebtes touristisches Verkehrsmittel, um in die Cerdagne zu reisen, und die höchste regulär funktionierende Bahnlinie der Welt (Höchstpunkt 1500 m). Cerdagne und Capcir – beliebte Skigebiete –, weiter westlich dann „Pas de la Case“ und schließlich, hinter dem Gebirgspass Envalira gelegen, das Fürstentum Andorra.

Der Ausflug, der geografisch betrachtet am meisten Natur bietet, ist sicherlich der, der von der Tech-Mündung in Argelès sur Mer Richtung Le Boulou  mit seinem Sprudelwasser und den Naturkorken führt. Immer am Tech entlang geht es weiter Richtung Céret, die Hauptstadt der Kirschen und berühmt für ihr sensationelles Stierkampffest, bis hin nach Amélie les Bains, einem friedlichen Thermalort. Dort gilt es, die Schönheit des Vallespir, die Rousquilles, die katalanische Stoffmanufaktur Toiles du Soleil in Saint Laurent de Cerdans und, warum nicht, den Bären von Prats de Mollo zu entdecken!